Ökumene Mission Entwicklungszusammenarbeit (OeME)

Aufgaben und Ziele

Das OeME-Team unserer reformierten Kirchgemeinde widmet sich folgenden Aufgabenfeldern:

  • Pflegen ökumenischer Beziehungen in unserer Region
  • Vertreten der kirchlichen Hilfswerke und ihrer Projektarbeiten in der Kirchgemeinde
  • Organisieren von Veranstaltungen zur Bewusstseinsbildung
  • Mithelfen bei Solidaritäts-Aktionen (z.B. Suppentag, Bazar, Weltgebetstag)
  • Einsetzen für konkretes Teilen


Team OeME

V.l.n.r.: Karin von Allmen, Regula Wolf, Ursula Boss, Lisa Rubi, Susanne von Gunten
Teamleiterin: Karin von Allmen (Kirchgemeinderätin)


Rückblick: miteinander leben  - lokal und weltweit

 

Bericht von Sibylle Hunziker aus "Reformiert, Juni 2017" der Kirchgemeinde Unterseen:

 

Was können Religion und Kirchgemeinden zu einem guten Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen beitragen? Mit dieser Frage beschäftigten sich gegen 30 Interessierte aus dem ganzen Oberland an einer Tagung in Unterseen.

„Die Welt ist bunt, abenteuerlich und unübersichtlich geworden“, stellte Christian Weber von der Mission 21 an der Migrationstagung vom 13. Mai fest, zu der die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn und die Kirchgemeinde Unterseen eingeladen hatten. Zwar kann in einer globalisierten Welt theoretisch jeder jeden kennen lernen. Tatsächlich beschränken sich Kontakte, etwa via Social media, oft auf Oberflächliches, während die Gesellschaft immer stärker in unterschiedliche Milieus zerfällt, die kaum mehr etwas miteinander zu tun haben. Was aber verbindet Menschen in dieser kunterbunten Welt? Aus unterschiedlichen Blickwinkeln suchten Vertreterinnen von Kirchgemeinden und weitere Interessierte an der Tagung Ansätze, von denen aus Brücken für ein friedliches Zusammenleben im Alltag gebaut werden können.

Wege und Stolpersteine

Mit ein paar Fragen zu Konfession und Herkunft, Erfahrungen und Engagements der Tagungsteilnehmerinnen zeigte die Soziokulturelle Animatorin Sabina Stör zunächst, dass die „Identität“ jedes Menschen aus vielen Puzzleteilen besteht, die er mit den einen oder anderen Mitmenschen teilt. Für die „Integration“ verlangt die Schweiz von ihren Einwohnern denn auch nicht Uniformität, sondern die Bereitschaft zum Zusammenleben auf der Basis von Grundwerten der Bundesverfassung wie etwa Toleranz und Gleichstellung. Nach bernischem Gesetz erklären Gemeinden ihren Neuzuzügern, wie sie sich zurechtfinden im Alltag, der von diesen Regeln geprägt ist. Im Gegenzug sind Einwanderer verpflichtet, das Ihre zur Verständigung beizutragen, indem sie Deutsch lernen und sich auf die Regeln ihrer neuen Heimat einlassen. „Das tönt einfach“, sagte Sabina Stör. „Doch oft stehen Vorurteile im Weg.“ Weil wohl kein Mensch frei von Vorurteilen sei, brauche es deshalb in erster Linie Gelegenheiten für Begegnungen, bei denen Vorurteile abgebaut werden können.

Vorurteile abbauen

Von guten Erfahrungen berichteten Julia Ritz aus Unterseen, wo sich Flüchtlinge und Einheimische jeweils Donnerstag Nachmittag zum Spielen und (deutsch) Plaudern treffen, und Christine Thielmann vom Café International in den Räumen der Kirchgemeinde Aeschi-Krattigen, wo sich Freiwillige mit Deutschunterricht, Sport- und anderen Angeboten für Flüchtlinge einsetzen. Weitere Beispiele und Vorschläge reichten vom freundlichen, aber unverbindlichen Grüssen auf der Strasse über Vereine, die offen auf Neuankömmlinge zugehen, bis zur Hilfe bei der Wohnungs- und der für die Integration zentralen Arbeitssuche. Selina Stucki von der Fachstelle Migration der Reformierten Kirchen gab einen Überblick über das Asylwesen, das den Rahmen für jedes Flüchtlingsprojekt vorgibt. Neben praktischen organisatorischen Fragen kamen aber auch emotionale Probleme zur Sprache; so berichteten etliche Freiwillige,

dass sie Mühe haben, wenn Asylsuchende verlegt werden, nachdem sie ihren Bekannten im Dorf ans Herz gewachsen sind.

Religion als Friedenskapital

Mit Christian Weber öffnete die Tagung den Blick über die Oberländer Gegenwart hinaus – zum einen auf die Geschichte der Evangelien, die ebenfalls in gesellschaftlichen Krisenzeiten entstanden sind, zum andern auf die Frage, wie Religionen weltweit für Friedensarbeit eingesetzt werden. „Religion wird zwar immer wieder in sozialen Konflikten als Brandbeschleuniger missbraucht“, sagte Weber. „Aber jede Religion kann auch als Kapital für den Frieden gebraucht werden.“ Das nutzen zum Beispiel in Indonesien etablierte religionsübergreifende Institutionen und neue Jugendbewegungen im Kampf gegen die derzeitige Radikalisierung. Sie fördern Begegnungen zwischen Menschen mit unterschiedlichen Religionen, weil man Menschen, die man persönlich kennt, nicht mehr so leicht dämonisieren kann. Der aus Halbwissen entstehenden Verunsicherung begegnen sie, indem sie die Kenntnis der eigenen und der anderen Religionen fördern. Und konkrete soziale Probleme packen sie durch gemeinsames Handeln an. Diese Kombination aus Begegnung, Kennenlernen und „Handeln mit Herz“ (Barmherzigkeit) machte Weber schon in der Friedensbotschaft der Evangelien aus.

Essen und singen

Und so, wie „Begegnung“ in den Evangelien immer auch mit gemeinsamem Essen zu tun hat, gab es auch an der Tagung ein gemeinsames Mittagessen – ein wunderbares Buffet mit syrischen Spezialitäten von Hebah und Amjad Muhammad.
Kantorin Annette Balmer schliesslich transformierte die Versammlung in einen ad-hoc-Chor für Begrüssungs- und Friedenslieder aus aller Welt.  


Rückblick auf Veranstaltungen

Weltgebetstag März 2017
Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden und Besucherinnen und Besucher der diesjährigen Feier!  

Die Kollekte erbrachte den erfreulichen Betrag von Fr. 514.50. Danke allen Spenderinnen und Spendern!
Bild vom Apéro mit philippinischen Köstlichkeiten.

  

ökumenisches Frouezmorge 2016
"Mit Nähmaschinen gegen Armut"

Am 9. November fand das ökumenische Frouezmorge statt.

Der diesjährige Gast war Elisabeth Neuenschwander.

 

„Froue-Zmorge“ mit Gardi Hutter

Am 16. November 2015 lud das OeME-Team  zum  2. Froue-Zmorge ein. Die bekannte Clownin Gardi Hutter startete ihre Tournee in Grindelwald mit der Wäscherin „Die tapfere Hanna“. Dies war ein Leckerbissen, den 140 Frauen aus Nah und Fern geniessen durften. Vorher genossen die Frauen bei gemütlichen Gesprächen ein einfaches, aber feines Zmorge. Die „Orangen-Clowns“, gestaltet vom OeME-Team, wurden für Fr. 5.- an Interessierte zum Kauf angeboten. Der Erlös von Fr. 315.- kommt der Stiftung THEODORA (Spitalclowns) zugute.
Hierzu eine Bildcollage und den Zeitungsbericht


„Weisch wie’s geid?“
Am 14. November 2012 trafen sich Jugendliche und Erwachsene zu einem besonderen Anlass in der Pfarrschyr: Haben Sie Fragen zu den Funktionen Ihres Handys?“So hiess der Slogan an diesem Nachmittag. Die Erwachsene machten rege Gebrauch vom Angebot. Die Jugendlichen des KUW nahmen sich Zeit und berieten die Anwesenden kompetent und fachkundig! Wer Lust hatte, konnte sich auch spielerisch betätigen. An einem Tisch hatte es interessante Spiele zum Ausprobieren. Zum Zvieri standen Kaffee, Tee und feiner Zwetschgenkuchen zur Auswahl.


2. Benefizkonzert vom Freitag, 15. November 2013 Dorfkirche Grindelwald.

Benefizkonzert zugunsten Hilfswerk "Bär und Leu". Kinder und Jugendliche aus Grindelwald und Gastmusiker Ivan Duchnytsch aus der Ukraine singen und musizieren. Der Erlös aus der Kollekte betrug Fr. 1300.- Wir danken allen, die gekommen sind und die Musik der Kinder und Jugendlichen und das Hilfswerk unterstützt haben.